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 Was ist Stein unter Steinen?

 

Stein unter Steinen ist eine Denkbewegung. Stein unter Steinen ist eine Suche. Stein unter Steinen ist das Aufspannen eines Raumes voller Fragen. Wir wollen uns dabei der Sprache bedienen, indem wir Worte suchen und versuchen. Wir wollen wagen zu stürzen und umzustürzen.

Die Kühnheit, uns der Sprache bedienen zu wollen, möchten wir bis zum Äußersten treiben, dahin, wo die Sprache sich unser bedient. Bis wohin trägt das Denken die Sprache, wie weit trägt die Sprache das Denken? Das Ausleuchten dieser Dunkelzonen soll uns zeigen, welche Bilder dabei im Spiel sind. Wie bildlich ist Sprache, wie sprachlich sind Bilder? Sind Grenzen und können sie uns halten?

In der Spannung zwischen den Fragen in uns und den Antworten in der Welt erscheint Stein unter Steinen als Raum für die Suche nach dem Lebbaren im Denkbaren. Ohne einer vermeintlichen Wahrheit Zofe zu sein, verpflichtet sich Stein unter Steinen dabei aller Möglichkeit zu Ehrlichkeit. Notwendig werden wir also verschleiern, blenden, täuschen und lügen, denn erst einmal weit genug gedacht, liegt darin das ehrlichste Ja! zu unserem Leben, das wir geben können. 

 

Begründet in der Hoffnung, damit die Antwort auf alle Fragen gefunden zu haben, genährt von einer Wut, diesem Leben zumindest ein Trotzdem! abzugewinnen,

 

 ist Stein unter Steinen die Suche nach der Möglichkeit Ja! zu sagen.*

 

 

 

*Wo sich unser Ansatz bei näherer Betrachtung als pathetischer Unfug erweist, da sei unserer Absicht schon damit Genüge getan, dem Betrachter angesichts solcher Zumutungen ein kleines Lächeln auf die Lippen gezaubert zu haben.